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Sonntag, 2. Juni 2013

Inside Passage 2012 - Teil 2

oder wer kennt eigentlich Kotzebue?






Mo - 06.08.2012 Kreuzen in der Yakutat Bucht / Alaska / USA (Hubbard Gletscher) 9 – 13 (Kreuzen)

Ab ca. 7.00 h Einfahrt in die Yakutat Bay, bis zum Gletscher haben wir noch eine Restdistanz 30 sm. Durchsage unserer Kreuzfahrtdirektorin: Die Wassertiefe beträgt hier 62 m, wir lassen uns vor der Gletscherfront treiben. Unsere Wetterdaten heute: 1013 hPa, 12,5°, 5,5°, 90%, Windstärke 2-3. Voraussichtlich gegen 9.00 h erreichen wir unsere Position vor dem Hubbard Gletscher. Bei durchdringenden Nieselregen boten wir als erste Gruppe aus. Unser Zodiac pilotiert unsere Krankenschwester Nicole und Lektor Hofman begleitet uns. In einer Tour hören wir das tosende Geräusch des Gletschers beim Kalben. Dementsprechend treibt viel Eis vor der Gletscherkante, größte Vorsicht ist geboten. Einige Zodiacs stecken kurzfristig im dichten Eis fest. Ich denke mit einem mulmigen Gefühl an unser Abenteuer vor dem Monacogletscher 2011, als eine große Wand herunter krachte. Ich atme auf, als wir nach unserer langen Tour zur Pølserparty rechtzeitig wieder an Bord sind – das war eine sehr nasse Angelegenheit heute. Es gibt Glühwein und Bouillon mit Sherry zum Aufwärmen. Um 13.00 h nehmen wir Kurs auf den Chenega Gletscher – Entfernung 322 sm. Wetterdaten 12:00 h: 8°, 6°, 1015 hPa, Wind 4, Regen, SA 5:15 h, SU 21:28 h.

Di - 07.08.2012 Kreuzen am Chenega Gletscher/ Alaska / USA – 14 – 18 (Kreuzen)

8:49 h Durchsage des Kapitäns: Unser Lotse für Süd West Alaska kommt an Bord, Unsere Position 57’N 147’W, 60°, Prince William Sound, Entfernung nach Valdez 30 sm, nordöstlich liegt das Columbia Icefield, SW Icy Bay, Ankunft vor dem Gletscher voraussichtlich um 14.00 h nach 54 sm, zurückgelegte Distanz 268 sm. Wassertiefe 450 m, 12°, 12°, 1015 hPa, nördliche Winde Stärke 3, ½ m Wellengang. 

Beim Frühstück sehen wir die schneebedeckten Hügel der Chugach Mountains.  Hier fand am Karfreitag, den 24.03.1989 der Exxon Valdes Ölunfall im Prinz William Sund statt. Ebenfalls das Karfreitagsbeben am 27.03.1964 mit einer Stärke von 9,2 6 km vor dem alten Valdez. 

File:Map Prince-William-Sound AK.jpg
Bildquelle Wikipedia

9.45 h sichten wir Schweinswale, es handelt sich um den Weißflankenschweinswal (Phocoenoides dalli) und den Gewöhnlichen Schweinswal (Phocoena phocoena). Frau Dr. Katrin Knickmeier zeigt uns die Zeichnungen in einem Buch über Meereskunde, das immer auf der Brücke liegt. 

Einer der Lotsen erzählt uns Interessantes über den Fischfang in dieser Region. Wir wunderten uns schon über die hellen Positionslichter und Strahler der Schiffe, die Tag und Nacht brennen. Er erklärt uns, daß die Mannschaft die Lichter immer brennen läßt, damit der Generator der Schiffe rund läuft. Wir sehen große Fabrikschiffe, die von den kleinen beliefert werden.  Der Lotse erklärt,  der Fang wird lebend über große Pumpen an Bord gesaugt und dann weiter verarbeitet. Eine gruselige Vorstellung! Ferner sagt er, daß diese Fabrikschiffe oft gemietet werden und der Fang gehöre dann den Mietern. 

11.45 h – Es ist Pre und Recap - Ulrike fängt an: Wir haben 2 Lotsen statt einen an Bord, in der Icy Bay erwarten uns Rundfahrten mit den Zodiacs. Wir haben eine Routenänderung, unsere Lotsen möchten gerne eine alte Route von früher fahren. Um 24.00 h werden wir schon in Seward sein und bereits um 17.00 h wieder in See stechen. Kathrin erzählt uns von den unterschiedlichen Lachsarten in dieser Gegend und von einer Lachs Hatchery in Ketchikan. [Hier ist ein Link zu Tripadvisor]. Ein Königslachsmännchen kann bis zu 1,60 m lang werden, ein Weibchen nur 1,20 m Länge erreichen. Die Spannweite eines Weißkopfseeadler beträgt bis zu 2 m. Dann läßt sie noch einmal unseren Walsonntag Revue passieren. Denker erzählt uns von den blauäugigen Stellerschen Seelöwen, benannt nach dem deutschen Arzt und Naturforscher Georg Wilhelm Steller.

Dornsiepen erzählt von dem großen Erdbeben 1958 mit Magnitude 8,3 in der Lituya Bay und dem darauffolgenden Erdrutsch, der wiederum einen weiteren Erdrutsch in der Meeresbucht auslöste. Dieser ließ eine Welle von bis 524 m am gegenüberliegenden Bergufer hochschlagen. Der entstandene Tsunami soll der höchste jemals gemessene gewesen sein. Außerdem erinnert er an das Karfreitagserdbeben von 1964Hofman erinnert an weitere Höhepunkte unserer Reise. 



Precap: Höhepunkte - die Sehenswürdigkeiten von Seward, das Sealife Center, die Reste des alten Hafens der Stadt, die durch den Tsunami abgesackten. Das große Erdbeben von 1964 zerstörte den Hafen von Seward, ca. 30 m des Küstenstreifens versunken dabei im Meer. 

Die Reste des alten Hafens der Stadt Seward
In Seward beginnt der historische Iditarod Trail, der Playground-O-Mile markiert den Anfang des Iditarod Hundeschlitten Rennens. Der Benny Benson Memorialstein, gewidmet John Ben („Benny“) Benson, der die Flagge Alaskas entworfen hat, ein 13-jähriger Ureinwohner Alaskas, der in Seward lebte. Anlass war ein Wettbewerb 1927, bei dem Schulkinder aus ganz Alaska eine Flagge für das Gebiet Alaskas entwerfen sollten.

Um 13.00 h Einfahrt in die Icy Bay, um 13.30 h erreichen wir den Chenega Gletscher. Auch hier booten wir in Front des kalbenden Gletschers aus. Um 17.00 h nehmen wir Kurs auf Seward – die Entfernung beträgt 103 sm. 17.30 h Durchsage des Kapitäns: Um 24.00 h werden wir Seward erreichen, Restdistanz noch 100 sm, um 18.00 h kommen wir durch die Bainbridge Passage. Wir nehmen südlichen Kurs, Kurs Kodiak Island auf Backbord. Am 09.08. erreichen wir die Kukak Bucht und später die Amalik Bucht, dort werden wir 2 Ausbootungen machen. Heute Nacht haben wir schwachen Wind, also eine ruhige Nacht. Um 19.00 h beginnt das Chef’s Abendessen. 19.45 h haben wir 2 x Orcasichtungen an Steuerbord. 24.00 h wir erreichen Seward. Wetterdaten 12:00 h: 12°, 12°, 1016 hPa, Wind 3, bewölkt, SA 5:51 h, SU 22:04 h.
 
Mi - 08.08.2012 Seward / Alaska / USA – 0:00 -17 (Pier)

00.00 h Ankunft in Seward, der erste Ausflug beginnt schon um 07.15 h. Gott sei Dank erfolgt keine Durchsage. Wir verlassen das Schiff um 09.30 h auf eigene Kappe. Vom Anleger gehen wir durch die Fischereimeile, vorbei an dem Alaska Railroad Depot. Es staubt hier ohne Ende. In der Marina liegen viele Sportboote, Segler und Fischereiboote. Im August findet hier ein Fischereiwettbewerb statt, der Seward Silver Salmon Derby, der jedes Jahr Tausende von Anglern anlockt.  



Wir schlendern am Waterfront Park entlang an den Ruinen des alten Hafens zum Anfang des historischen Iditarod National Historic Trails bis zum Alaska  Sealife Center Aquarium. Es lohnt sich wirklich, dort einmal einen Stopp einzulegen.
Nach diesem Besuch kehren wir über die 4th Avenue durch den Ort zurück zum Schiff. Um 17.00 h verläßt die Hanse Seward mit Kurs auf die Kukak Bay – Entfernung 209 sm. 17.15 h Denker mit Einblicke in das Leben der Robben. 18.30 h Precap auf den morgigen Tag – Denker Aussicht auf Bären in der Kukak Bay. Amalik Bay – Weißkopfseeadler, Wanderwasserläufer, Brillenenten, Bären, Unga Island – Kirche. Wetterdaten 12:00 h:17°, 12°, 1011 hPa, Wind 4-5, bewölkt, SA 5:51 h, SU 22:04 h.
Do - 09.08.2012 Kukak Bucht (Anker) 8 -12 und Amalik Bucht 14.30 – 18 (Anker)

7.55 h Die Brücke meldet Braun - und Schwarzbär - Sichtungen, leider wir sehen nur den Braunbären. Um 8.10 h fällt der Anker in der Kukak Bucht, nautische Daten: 60 m Tiefe, 1014 hPa, 13°, 12°, 80%, Ententeich. Wir sehen 2 Bären und einige Robben. 11.30 h lichten wir den Anker und nehmen Kurs auf die Amalik Bucht - Entfernung 38 sm. 

11.45 h Durchsage des Kapitäns: Wir haben unseren Anker gelichtet, haben noch 38 sm bis zur Amalik Bucht. Um 12.30 h passieren wir die Kodiak Insel auf Backbord, Ankunft Amalik Bucht gegen 14.00 h. 



Um 14.05 h fahren wir in die Bucht ein und sehen einige Otter beim Rückenschwimmen und eine Gruppe Schweinswale. Die Seglern einer Yacht wünschen uns viel Spaß bei den Bären. Um 14.30 h booten wir als erste Gruppe aus, unser Zodiac-Kapitän ist diesmal unser Navigationsoffizier. 




Insgesamt sehen wir 4 Bären und eine große Gruppe Fotografen auf einem Rasenstück, die zwischen zwei Bären wie eingekeilt scheinen. Um 16.45 h müssen wir wieder zurück, heute ist Repeaterabend. Der Repeaterempfang verschiebt sich aber, da der Kapitän sowie die gesamte zweite Gruppe Verspätung haben.
Um 19.00 h nehmen wir Kurs auf Unga Island - Entfernung 275 sm.
Unser Abendessen ist sehr spät zu Ende, wir setzen uns auf das Explorer Deck nach hinten und Rauchen eine von MOS Zigarren von unserem Amazonas Trip und trinken Whisky dazu. Erst um 24.00 h sind wir in der Koje. Wetterdaten 12:00 h: 14°, 13°, 1015 hPa, kein Wind, bedeckt, SA 6:31 h, SU 22:17 h.
 
Fr - 10.08.2012 Unga Island / Alaska / USA 14 – 18.30 h (Anker)

                 Diese Region ist das Königreich der Winde 
Ivan Veniaminov, russischer Priester des 19. Jahrhunderts über die Aleuten 
    (Quelle Buch Tony Horwitz - Cook - Entdeckung eines Entdeckers)

Woher kommt der Name Unga Island? Die Bezeichnung der Aleuten für die Insel wurde 1827 von Adam Johann von Krusenstern von der kaiserlich-russischen Armee als „Ounga“ aufgezeichnet (Quelle Wikipedia).  

09.00 h Durchsage des Kapitäns: Unsere Position ist 59°43’N 158°39’W parallel zur Alaskas Küste, Kurs 252°, Geschwindigkeit 15 Knoten, seit Amalik Bay 196 sm,  Restdistanz bis Unga Island 71 sm, voraussichtliche Ankunft 13.30 – 13.45 h. Unsere Tiefe 100 m, es ist trocken, 12°, 10,5°, 1017,5 hPa, windstill, platte See. 

10.00 h Dornsiepen mit Vulkanismus im Nordpazifik. Ich genieße heute eine Hot Stone Massage Bei Nicole. 

12.00 h Precap zu Unga Island und Akutan -  beide Inseln gehören zu den Aleuten. Auf Unga Island erwartet uns eine nasse Anlandung, 11°, getupftes Pferd – leider verstorben und wilde Kühe. Für Akutan – schlechte Wetterprognosen, evtl. Pier oder doch nicht? Der 1.900 km lange Inselbogen gehört zum Pazifischen Feuerring, die Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs. Die sehr gebirgige Inselkette, von Höhen bis 2.861 Meter weist eine recht spärliche Vegetation auf. Von den etwa 80 Vulkanen sind einige noch heute aktiv. Weitere Infos über Unga Island, die Fläche beträgt 442 km2, es gab ein Postamt von 1833- 1958, diverse Ruinen, eine Kirche und eine sehenswerte Pflanzenwelt. Infos über Akutan - gehört zu den Fox Islands, hat eine Fläche von 343 km2, höchste Stelle ist der sehr aktive Schichtvulkan Mount Akutan mit 1300 m Höhe. 

12.30 h heute gibt es die kulinarische Weltreise als Büffet im Marco Polo Restaurant, immer wieder eine Sünde wert. Um 13.50 h Anker hoch, Steuerbord sehen wir ein Dorf „auf 02.00 Uhr“ und viele Hornlunden, Dreizehenmöwen, Kormorane, und Seeadler. 




Um 14.00 h ankern wir vor Unga Island, wir verpacken uns wasserfest. Die Ausbootung mit den Zodiacs beginnt um 14.30 h. Wir wandern zum abgelegenen Fischerdorf hinauf, wider Erwarten bleibt es trocken und in unseren Parkas ist es wärmer als gedacht. Man sieht hier deutlich wie sich die Natur ihr Gebiet zurückerobert hat. Die blühende Pflanzenwelt hat das verlassene Fischerdorf wieder voll eingenommen. In der Nähe der Kirche liegt eine tote fast mumifizierte Kuh, sonst ist von den Kühen nichts zu sehen. Meine Vermutung ist, daß sie genau wie das getupfte Pferd ausgestorben sind. Mein Mann wandert noch auf den Hügel hinauf, aber ich nehme lieber das nächste Zodiac und kehre zum Schiff zurück. Da ich der einzige Passagier im Schlauchboot bin, können wir ein wenig mehr Gas geben, ich genieße die rasante Fahrt. Um 18.30 h nehmen wir dann Kurs auf Akutan – Entfernung 219 sm. Die See kommt heute quer, so daß wir ab 22.00 h trotz der Stabilisatoren anfangen zu rollen. Wetterdaten 12:00 h: 13°, 11°, 1019 hPa, Wind 7, Sonne, SA 7:07, SU 22:25 h.


 


Sa - 11.08.2012 Akutan Island / Aleuten / Alaska 13 – 18 (Anker)

Akutan Island ist die viertgrößte Insel der Fox Islands und die größte Insel der Krenitzin Islands, einer Untergruppe der Fox Islands.  

9.00 h Kapitänsdurchsage: 59°19‘N 164° 48‘W, Breitengrad wie Kiel mitten in der Unimak Passage, Panhandl liegt Steuerbord, Backbord Unimak Island. Gegen Mittag erreichen wir Akutan Island, Restdistanz 48 sm, zurückgelegte Distanz 192 sm, Tiefe 60 m, wir haben typisches Alaskawetter - bedeckt und Nieselregen. Wir befinden uns am Nordrand eines Tiefs, W 5, Welle 3 m, Wind und Welle von achtern, 11°, 10°, 1006 hPa, morgen wird es besser. 10.15 h - Hofmann mit Das schwarze Gold. 13.00 h planmäßige Ankunft, es schifft wie aus Eimern. Das Schiff dreht sich auf Anker. Wir gehen nicht an die Pier, wegen des Windes und der Gefahr, dort nicht wegzukommen. Also booten wir mit den Tendern aus. 

Hoch gelegte Holzstege dienen hier als Wege, auf der linken Seite befindet sich die Fischfabrik, die wir nicht betreten dürfen. Also stapfen wir in die entgegen liegende Richtung, dort kommen wir zu einer Kirche. Hier heißt es - bitte Schuhe aus. Wir machen einen Spaziergang über die Stege vorbei am Supermarkt, der Schule und einer weiteren Kirche. Am Ende sind wir komplett durch und durch naß und gehen zurück an Bord rechtzeitig zur Teestunde, um uns aufzuwärmen. 

Um 17.15 h heißt es wieder Anker hoch, Durchsage des Kapitäns: 245 sm bis Mittag, 13.00 h Ankunft bei St. Paul, Behring See, NW Kurs, das Barometer steigt weiter. Morgen ist es trocken. Um 18.15 h findet der Repeaterempfang Nr. 2 statt, da der letzte Abend ja wegen des „Zurückziehen“ der Bären ausfiel. Von 162 Gästen sind 92 Repeater. Wetterdaten 12:00: 12°, 7°, 1001 hPa, Wind 7, Regen, SA 7:37 h, SU 22:40 h.

So - 12.08.2012 St. Paul / Pribilof Inseln / Alaska 13 – 18 (Anker)

9.00 h Kapitänsdurchsage: Position 56°27’N 169°38’W, auf Steuerbord liegt St. George in 3 sm, Um 13.00 h erreichen wir St. Paul, 40 sm Restdistanz, seit Akutan 194 sm. 13 Knoten Geschwindigkeit, Tiefe 90 – 100 m, Sonnenschein, 11°, 10°, 1012 hPa, ONO4, Wellenhöhe 1,5 – 2m aus Dünung und Wind. 
 
Um 10.00 h heißt es Abholung der Kofferanhänger. 11.30 h Precap St. Paul, Hofmann und Denker geben uns Infos für die Anlandung auf der Insel sowie Infos für die Abreise. Das erinnert uns daran, daß jede Reise leider einmal zu Ende geht. 

Das Städtchen St. Paul hat russischen „Tatsch“. Heute findet eine Hochzeit in der russisch orthodoxen Kirche statt, zum der das halbe Dorf eingeladen ist, wir müssen mit eventuellen Schließungen im Ort rechnen. Ob wir Tender oder Zodiacs zur Anlandung nehmen, entscheidet sich vor Ort. Denker: Infos zu den Pelzrobben, 1,2 – 2 km lange Wanderung, Verhalten zur Annäherung, sowie Infos zu dem Vogelfelsen mit verschiedenen Lummen, Alken, Lunden, Dreizehenmöwen. Hofmann: St. Paul (Amiq), Pribilof nach einem russischen Seefahrer benannt, namens Gawriil Pribylow, 110 km2, Beschreibung und Übersicht des Ortes. 




Um 13.00 h ankern wir vor Village Love, wir nehmen wieder unsere Tender. Diesmal in der letzten Gruppe geht es nach dem frühen Mittagessen an Land. Der Guide erzählt uns, daß im Durchschnitt hier mit 300 Tagen Nebel gerechnet wird. Wir werden in mehrere Gruppen eingeteilt und zuerst durch den Ort geführt, da nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern auf den Beobachtungsposten passen.
Während dessen zeiht wieder Nebel auf. ich entschließe mich, den Trip nicht mitzumachen, da mein rechtes Knie wieder streikt und wir sowieso nicht so nah an die Pelzrobben wie auf unserem Galapagos Trip 2010 kommen werden. 
 
So sortiere ich an Bord unsere Fotos weiter und schreibe weiter an meinem Reisebericht, von dem ich am heutigen Tag schon vermute, daß der wieder recht spät veröffentlicht werden wird. Um 13.45 h habe ich einen Gast vor meinem Bullauge, eine Robbe schaut bei mir vorbei. Ich besuche unsere Friseurin Bine. 
Auf dem Rückweg mschieren die anderen Passagiere an den Vogelklippen vorbei, an denen 120 Arten brüten sollen. Ihr "Geschnatter" scheint wie ein letzter Gruß, bevor es wieder an Bord geht. 
   
Mein Mann zeigt mir die Fotos von den Robben und den Vögeln, er hat sogar eine kleine Passage gefilmt. Sehen Sie unten unseren kleinen Film von YouTube.



Um 18.00 h verläßt die Hanse St. Paul in Richtung Nome – Entfernung 472 sm. 

Am heutigen Abend findet wieder der Farewell Abend statt, um 18.30 h lädt der Kapitän zum Abschiedscocktail. Ulrike Schleifenbaum: Danke an unsere Lektoren, herzlichen Dank an das Team. Kapitän Natke informiert uns, daß Denker Verfasser unseres Reisetagebuches ist und sagt trocken: „Wir haben Nebel – ein perfekter Abend. Morgen ein Seetag, gutes Wetter, um 6.00 h erwartet uns dann der spröde Charme von Nome.“ 

Dann läßt er diese schöne Reise Revue passieren: Vor genau 2 Wochen machte die Hanse auch die Inside Passage. Unsere Route 3200 sm – 6.000 km. Penhandl, Ostalaska, Knick westlich an den Aleuten vorbei. 6 x Pier, 3 x Tender, 7 x Zodiacs = 16 Häfen. Ruf der Wildnis, welch angemessener Titel für so eine Reise mit spektakulärer Landschaft, nur 2 -3 x Begegnungen mit großen Kreuzfahrtschiffen. Highlights – die Zodiacfahrten vor den Gletschern und der Walsonntag. Er hielt sein Walversprechen! Robben, Seeotter, Seeadler und Braunbären. Lotsen – Alaska-Lotsen, meistens 2, insgesamt 7. Kleine Schiffe – ungewöhnliche Routen, eine Routenänderung, dort fuhr seit 12 Jahren kein Schiff mehr. Chenega-Gletscher – einfach super! Temperaturen: Vancouver 22°, Skagway 18°, gestern 8°, maximale Windstärke 7 für ein paar Stunden. Regen – ein typisches Wetter hier. Heutiges Highlight - zum Abendessen gibt es Fisch, den Doris gefangen hat. 5 min überzogen, 19.35 h Ende! Es geht zum Dinner. Später wird die Karte versteigert und unser Chor singt Shantys. Es zeigt sich das unsere Francis richtig gut singen kann. Wir sind erst um 2.00 h in der Koje. Wetterdaten 12:00 h: 8,5°, 5,5°, 1014 hPa, Wind 4, sonnig, SA 7:43 h, SU 23:07 h.

Mo - 13.08.2012 Entspannung auf See - Kurs Nome

9.00 h Kapitänsdurchsage: Einen schönen guten Morgen ein letztes Mal von der Brücke. Unsere Position ist 60°14’N 168°32’W, auf der Höhe wie Grönland, Oslo, Helsinki, Stockholm, St. Petersburg wie schon einmal. Steuerbord 30 sm Unimak, 19°, nördlicher Kurs. Um 6.00 h erreichen wir den Pier in Nome. 270 sm Restdistanz, seit letzter Destination 202 sm. Randmeer der Behringsee mit 33 m Tiefe. Geschwindigkeit 13 Knoten, bewölkt, 9°, 8°, 1016 hPa, am Rande eines Hochdruckgebietes, reiner Ententeich. Die Sonne ging heute um 7.00 h blutrot auf.

Heute ist um 12.30 h Bayrischer Frühschoppen, ich packe die Koffer und wir verabschieden uns schon von einigen. Um 18.15 h Abschlußrecap: Knickmeier: Erzählt über die Taten und Erlebnisse unserer jungen Entdecker: [Wir haben einige junge Passagiere an Bord, für die ein spezielles Bordprogramm und Aktivitäten geplant wurden.] Leben am Meeresgrund, Roboter am Marianengraben, Sea Mounts – Berge in der Tiefe über 30.000 Stück. Hofmann: Revue passieren der Orte und Highlights, Unang’ax – Aleuten, er gibt ein paar typische Klicklaute zum Besten. Die Zahl 4 – 4 Schnüre an der Kleidung als Schutzsymbole, 4 Finger, 4 Krallen, 4 Himmelsrichtungen, 4 Ebenen (Schamanismus). Denker: Vogelfelsen im St. Pauls, Rückgang der Pelzrobben vor der Insel. Über den Pfarrer der Insel, einer hat den Schlüssel. Der Pope der russisch orthodoxen Kirche kommt 1 x im Jahr aus St. Petersburg. Uli: Ulis Photokurs oder die Rache des Geologen - Fotografen beim Fotografieren. Nach dem Essen wie immer Explorer. Eigentlich wollen wir noch gar nicht nach Hause. Keine Wetterdaten, SA 7:04 h, SU 23:14 h.

Di - 14.08.2012 Nome/Alaska, Ankunft 6.00 Uhr

Bis um 5.00 h müssen unsere unverschlossenen Koffer vor der Tür sein. Unverschlossen, weil am Flughafen die Gepäckkontrolle per Hand erfolgt, was für viele Passagiere ein Problem darstellt.  Wir geben unsere Rechnung ab und holen die Pässe. Wir werden nach dem Frühstück nach Kofferanhängern ausgeschifft und verabschiedet. Bereits 2009 waren wir schon einmal hier und nehmen die Veränderungen hier am Ort wahr. Mit den gelben Schulbussen geht es für uns auf Bustour durch Nome zu dem deutschen Masher Nils Hahn aus Göppingen, dort gibt es eine kleine Husky - Vorführung mit seiner Tochter. 


     






Er erklärt uns alles über Hundeschlittenrennen, er war bereits 4 x bei dem berühmten Iditarod Rennen dabei, seine beste Plazierung war der 21. Platz. Danach geht es zum Goldwaschen mit Ricky (Richard), der laut eigener Erzählungen einmal am Broadway Künstler war. Als Andenken klebt er mir die Mininuggets mit Tesa auf eine Postkarte.





Zum Mittag kehren wir im Gemeindezentrum ein, dort bekommen wir eine Tomatensuppe und andere kleine Leckereien. Um 12.00 h erhalte ich von einer Bekannten eine SMS aus in Anchorage, wo die neuen Gäste für die Nordwestpassage sind. Sie schreibt, daß sie heute nicht in Nome landen werden. Wie bitte? 

Geplant war der Sonderflug nach Vancouver mit Miami Air GL 656 um 14:00 - 20:35, Übernachtung mit Frühstück im Fairmont Waterfront . Danach am Mi - 15.08. Linienflug mit Lufthansa Vancouver nach Deutschland und Do - 16.08. Ankunft in Deutschland.

Eine weitere Info kommt später per SMS, sie fahren alle ins Hotel zurück. Wir erfahren dann auch hier, daß es auch für uns wieder auf das Schiff geht. An Bord gibt es einen Welcome-Sekt. Einige von der Crew haben Nome mit anderen Flügen erreicht, so sehen wir unter anderem Sylvia, den Saxophonisten Sergej und andere bekannte Gesichter. 

Das Motto des Abends – wir lieben Nome. 




Aber vorher müssen wir wegen Ankunft und Löschen einer Containerbark, unseren Platz an der Pier verlassen. 17.15 h Durchsage des Kapitäns: Wir befinden uns eine halbe Meile vor Nome vor Anker, geniessen Sie die Skyline des Ortes. Am Morgen können wir wieder an Pier anlegen, wenn die Bark abgefertigt ist. Luft 9,6°, Wind WSW drehend, Windgeschwindigkeit 11,7 Knoten. Unsere Position aus dem Bordcomputer: 64°29’440N 165°27.540W. 

Heute fällt zum ersten Mal unser Insiderspruch des Tages: Murmeltiertag, die Kurzform des Filmtitels - Täglich grüßt das Murmeltier.

Mi - 15.08.2012 Nome/Alaska, vor Anker, 11.15 Kurs Nord


Was war geschehen? Höhere Gewalt, ließ uns noch eine weitere Nacht auf der geliebten Hanse verweilen.

Bis um 8.00 h sollen wir unsere Koffer vor die Tür stellen, fast das Procedere von gestern. 8.00 h Durchsage Ulrike: Flüge und Hotels sind ok, Flug 1,5 Stunden heute. 9.45 h Sylvia mit Iditarod in der Explorer, später in Darwin Hall verlegt. 11.05 h Explorer Ulrike: Das Fenster für den Flug ist 19.00 h. Kapitän: Da das Wetter schlechter wird, gibt es ein Problem: Ein Sturm von Süd mit Windstärke 6-8 kommt auf und der Hafen von Nome ist nach Süden offen. Das bedeutet Schwell im Hafen, laut der Hafenmeisterin Joey wird der Hafen gesperrt. Alternativ gibt es für uns nur noch Kotzebue im Norden. Es liegt 290 sm von hier. Gegen 6.00 h sind wir da, müssen vor Reede liegen und dann 10 sm mit Tendern zurücklegen, das wären so 1,5 – 2 Stunden. Jetzt muß noch gecheckt werden, ob der Flieger dort landen kann. In Nome lassen sie zurzeit nur Frachtmaschinen landen. Plan C wäre dann Providinia, ein russischer Hafen, geht aber mit der Miami Air nicht. Das ist harter Tobak.  

Um 15.00 h bin ich auf der Brücke. Wir befinden uns in der Behringsee, haben 15 m Wasser unter dem Kiel. Die Wellen sind wieder höher geworden seit der erste Offizier übernommen hat. Der Kapitän fragt, ob alles ok ist. Ich sage nur: „Das ist eben Expedition, Captain“. Dornsiepen hält den Vortrag: Abenteuer Arktis – Leben am Nordpolarmeer. 18.35 Durchsage des Kapitäns: Nach 24.00 h überqueren wir den Nordpolarkreis 66°33‘ auf der unfreiwilligen Reise in Richtung Norden. In der Obsi spielt Igor am Piano. 


Do - 16.08.2012 Kotzebue, vor Anker, 7.00 h


Die „City of Kotzebue“ erhielt ihren Namen von der Meerenge, dem Kotzebuesund, an deren Küste sie liegt. Der Meeresabschnitt ist nach seinem Entdecker, dem Deutschbalten Otto von Kotzebue, benannt, dem Leiter der russischen Rurik-Expedition, die dort 1818 nach der Nordwestpassage suchte (Quelle Wikipedia).

Ankunft Kotzebue 7.00 statt 6.00 h. 8.15 h Kapitänsdurchsage: 10 sm vor Kotzebue, 10 m Wassertiefe. Wir haben eine Bark gechartert, die das Gepäck an Land bringen wird, es wird gerade verladen. In einer Stunde wird es an Land gebracht. Später lassen wir dann unsere Tender zu Wasser und möchten Sie auf eine 1,5 - 2 Stunden lange Ausfahrt einladen. 20-25 Knoten Wind, im Schwell weniger, Infos dazu später. Um 9.00 h erwarten wir den Schlepper retour, er wird uns begleiten. 12.00 – 14.00 on shore, Claas ist mit dem Schlepper unterwegs und checkt das Gepäck. 9.20 h Ulrike: Sie begleitet uns auf dem Vancouverflug und gibt uns dann unsere Flugdaten. Außerdem sagt sie, daß man lieber wegen des Schwells Reisetabletten beim Doc holen sollte.




Ich erreiche das Hospital sogar vor dem Bordarzt, der Doc lacht und rät mir nach Einnahme beim Einsteigen aufzupassen. Um 10.00 h werden wir wieder mit den roten Parkas versorgt für die Überfahrt. 11.30 h Mittagessen, Nicole unsere Krankenschwester rät mir zu leichter Kost. Ich bekomme nichts herunter. 

12.45 h Aufruf Ausbootung Admundsendeck, jetzt geht es los. Es werden einige vorher – nachher Fotos gemacht. Gott sei Dank habe ich eine Tablette genommen, nach über 2 Stunden sind wir endlich an Land. 


Impressionen aus Kotzebue
 
Wer hätte gedacht, daß wir einmal nach Kotzebue kommen würden? Nach einigen Orientierungsrunden landet dann endlich die Maschine der Miami Air. An Bord sind viele Bekannte, trotz alledem gibt es ein großes Hallo. Verspätet fliegen wir dann endlich nach Anchorage, wo wir lange in der Maschine bis zum Weiterflug warten müssen. Um 24.00 h geht es weiter, so daß wir erst um 2.30 h in Vancouver landen und um 3.30 h im Hotel sind. Eine sehr kurze Nacht, keine 2 Stunden Schlaf im Fairmont Waterfront Hotel. Bereits um 8.30 h am fährt unser Taxi in Richtung Flughafen. Mit einer Embraer 190 fliegen wir mit Canada Air von Vancouver nach Calgary und dann von dort über Frankfurt in Richtung Heimat. Am Samstag, den 18.08.2012 um 15.30 h sind wir dann endlich zu Hause.

Fazit der Reise: Auf Expeditionskreuzfahrten muß man mit „Überraschungen“ rechnen. Dennoch sind sich alle einig, in so einem Ausmaß hat sie noch keiner erlebt. Ein großes Dankeschön an die Hapag Lloyd Kreuzfahrten GmbH und die Crew, die sich um unser Wohlergehen und die ganzen Umbuchungen gekümmert haben. 

Wir wollten nicht nach Hause. Da haben wir es wieder, die Stärke oder Macht eines gedachten und ausgesprochenen Wortes!!

Ich wünsche Ihnen einen wundervollen Tag
© Constanze Hoffmann


Sonntag, 22. Juli 2012

Das Lächeln Japans - Teil 1

- von Incheon nach Toba 


Bildquelle Hapag Lloyd Cruises



Japan ist nach Indonesien, Madagaskar und Papua-Neuguinea der viertgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik vor den Küsten Russlands und Koreas. Japan ist eine Inselkette, die sich entlang der Ostküste Asiens erstreckt. Die Hauptinseln sind Hokkaidō im Norden, die zentrale und größte Insel Honshū, sowie Shikoku und Kyūshū im Süden. Dazu kommen über 6.800 kleinere Inseln, die sich vor allem in der Seto-Inlandsee und als Ryūkyū-Inseln konzentrieren. Der Landesname setzt sich aus den Zeichen (Aussprache ni, in der Bedeutung Tag oder Sonne) und (Aussprache hon, in der Bedeutung Ursprung, Wurzel oder Beginn) zusammen. Japan ist deshalb auch als das Land der aufgehenden Sonne bekannt.
Die japanischen Inseln sind ein nordwestliches Teilstück des Pazifischen Feuerrings. Von den etwa 240 Vulkanen des pazifischen Feuerringes sind 40 aktiv. In der gesamten Region gibt es nahezu täglich leichtere Erdbeben, in größeren Abständen auch schwere (z. B. Großes Kantō-Erdbeben 1923, Erdbeben von Kōbe 1995 oder das Tōhoku-Erdbeben 2011). Jedes Jahr findet zum Jahrestag des Kanto-Erdbebens im September eine Übung zum Katastrophenschutz statt. Besonders Tokio ist einem hohen Erdbebenrisiko ausgesetzt (siehe Erdbeben in Tokio). Am 11. März 2011 erschütterte ein heftiges Erdbeben den ganzen Staat. Das Tōhoku-Erdbeben war eines der stärksten Beben in der japanischen Geschichte mit einer Stärke von 9,0 MW. Durch das Beben wurden ein Tsunami sowie eine Serie katastrophaler Unfälle im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi ausgelöst.
Für mich ist es die erste Reise in das Land der aufgehenden Sonne, ich bin gespannt und dennoch ein wenig befangen wegen der weniger schönen Geschehnisse in der Vergangenheit. Dazu gehört natürlich das Tōhoku-Erdbeben aber auch die Atom-Bombenabwürfe auf Nagasaki und Hiroshima. Darüber hat Dr. Klaus Delueg in seinem BlogSchafftWissen - WissenSchaftsBlog einen sehr informativen Beitrag geschrieben - Dokumentation und Diagramme zur Atombombe, der das Thema Atombombe und die Abwürfe 1945 ausführlich mit Bildern abhandelt.
Meine Reisestatistik hat sich auf 66 reine Seetage, insgesamt auf 175 Tage auf 13 Reisen erhöht, das ergibt einen Durchschnitt von 13,46 Tage / Reise. (Nicht mitgezählt sind Übernachtungen vorher und Abreisetage sowie Reisen auf anderen Schiffen.)



    Impressionen aus dem Sengan-en Garten
    Carl D. Goerdeler, er ist Lateinamerika-Korrespondent für zahlreiche deutschsprachige Zeitungen und lebt seit 1988 in Rio de Janeiro. Er schrieb und schreibt für Tageszeitungen und auch für Magazine wie GEO, GLOBO, MARE und DIE ZEIT; seine Reiseführer (Südamerika, Brasilien, Venezuela, Chile) sind bei Marco-Polo erschienen. Seine Reisereportagen und - Berichte stammen zum größeren Teil aus Südamerika - Schwerpunkt Brasilien.
    Wilfried König ist seit 1990 als Studienreiseleiter in ganz Asien unterwegs. Er schreibt für verschiedene Medien Artikel und Berichte kulturhistorische und auch politisch aktuelle Themen zu den bereisten Ländern. Speziell die Kultur der Samurai interessiert ihn an Japan. 

    Andreas von Stechow ist Diplomat, Jurist und Wirtschaftswissenschaftler behandelt in zahlreichen Publikationen und in seiner Lehrtätigkeit an Universitäten in Japan, China und Thailand Themen, die er unter anderem in seinen Jahren als Botschafter in Bangkok und Bern und anderen Auslandsaufhalten gesammelt hat. 
    Frank Sieren lebt seit fast 2 Jahrzehnten in China. Er hat mehrere Bestseller über China geschrieben, zudem ist er Kolumnist für das Handelsblatt, macht TV Dokumentationen und hat die Talk Show Asiatalk in der deutschen Welle moderiert. Sein Spiegel Bestseller - Der China Code - Wie das boomende Reich der Mitte Deutschland verändert - hat eine längst fällige Debatte angestoßen. (Kommentar Stern - erhältlich in 5 Sprachen).

    Dr. Manfred Osten, 1952 in die Bundesrepublik geflüchtet, war viele Jahre im Auswärtigen Amt tätig. Er ist seit 1995 Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Bonn, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur sowie Ehrendoktor der Universitäten Bukarest, Jasy und Pécs. Alexander von Humboldt, über die Freiheit des Menschen. 




    Do 31.05.2012 Es geht an Bord in Incheon / Republik Korea, Abfahrt 17.00 Uhr
    Gegen 15.00 h dürfen wir an Bord, es gibt ein großes Hallo. Unser Kapitän ist Ulf Wolter, mit dem wir erst 2 x gefahren sind. Um 17.00 h nehmen wir Kurs auf Cheju / Südkorea Entfernung 275 sm. Wir fahren durch die Schleusen von Inchon und unter der großen Incheon-Brücke hindurch, sie ist die größte Brücke Südkoreas. Diese Brücke ist ein Brückenzug mit einer Gesamtlänge von 12,3 km. Die Hauptbrücke, eine Schrägseilbrücke mit maximal 800 m Stützweite, ist die weltweit fünftgrößte und wurde nach etwas mehr als vier Jahren Bauzeit am 26. Oktober 2009 offiziell eröffnet. Die Straßenbrücke überspannt eine Wattenbucht des Gelben Meeres und verbindet mit drei Fahrstreifen für jede Richtungsfahrbahn New Songdo City, einen bis 2020 entstehenden Stadtteil von Incheon, mit dem Flughafen Incheon auf der Insel Yeongjongdo.

    Um 18.30 h ist die vorgeschriebene Seenot Rettungsübung. Um 19.00h Willkommen an Bord in der Explorer Lounge mit Ingrid Schwarz unserer Kreuzfahrtdirektorin. Sie stellt die Experten dieser Reise und die Reiseleitung vor. Um 19.30 h ist Abendessen und um 21.00 h gehen wieder in die Explorer Lounge, dort spielt die Festival Band mit Sängerin Anika Bollmann, tolle Stimme und Erscheinung!! 20.45 h Durchsage des Kapitäns unsere Restdistanz noch 238 sm. SA 5:14 , SU 19:49. 


    Der Schildkrötenfelsen in der Manjanggul Höhle

    Fr 01.06.2012 -  Cheju/Republik Korea, von 13.00 bis 18.00 Uhr
    9.00 h Durchsage des Kapitäns: 7 Stunden Differenz zu Deutschland, wir sind am Südausgang zum Gelben Meer. Position 33°19 N 125°52 O, auf dem Längengrad wie Casablanca. 18°, 19°, 1017 hPa, NO 3, Seegang 1m, Kurs Cheju, 14 Knoten, Wassertiefe 80 90 m, Restdistanz 40 sm, seit Inchon 235 sm. 10.00 h Vortrag von Carl D. Goerdeler  Korea Land der Morgenstille und des kalten Krieges". Heute Mittag gibt es Pastabüffet im Lemaire Bistro. 
    Um 13.00 h erreichen wir Cheju (Jejudo), eine subtropische Vulkaninsel südlich der Koreanischen Halbinsel. Sie ist die größte südkoreanische Insel und war auch unter dem Namen Quelpart bekannt. Die Insel besteht aus vulkanischen Materialien, welche vom Berg Hallasan stammen, mit 1.950 Meter der höchste Berg Südkoreas. Dieser erloschene Vulkan mit seinem Kratersee liegt in der Mitte der Insel. Der Berg und die Umgebung sind Nationalpark. Hunderte von vulkanisch geformten Hügeln mit vielen Lavatunneln geben der Landschaft eine eigene Atmosphäre. Jeju-do hat auch den einzigen Wasserfall in Asien, der direkt ins Meer fällt.

    Impressionen am Gumburi Krater
    Wir gehen um 13.30 h auf den Ausflug - Kraterbesuch und Wanderung in der Manjanggul Höhle. Diese Höhle ist 7 km lang und mit einer Höhe von durchschnittlich von 3 20 m ein nationales Kulturdenkmal. Der Schildkrötenfelsen in der Manjanggul Höhle hat die Form der Insel. Danach fahren wir zum San Gumburi Krater mit 200 300 m Durchmesser, der größte der Insel umgeben mit einem Biotop. Wir geniessen die Aussicht auf das grüne Hinterland. 

    Wir kommen recht spät wieder zurück an Bord, jetzt ist Stress angesagt, denn heute ist Willkommensabend mit Kapitänsdinner. 18.00 h Kurs in Richtung Nagasaki / Japan. Kapitän Ulf Wolter erzählt uns beim Empfang, was uns auf dieser Reise erwartet: Brise aus Ost, blaues Meer, wir haben weniger Müll als in China, über 100 m Wassertiefe unter dem Kiel zu vorher 20 m im Chinesischen Meer und haben 1 m Wellen. Wir werden 8 japanische Häfen sehen. Die Hanseatic war 2010 zuletzt hier. In Osaka werden wir 60 t Proviant an Bord nehmen, außerdem kommt noch der Generalkonsul Japans und erzählt uns etwas über die deutsch-japanische Beziehung. Wir werden Zeremonien der Landes und Verkostungen haben, sowie Tänze sehen. Es sind 141 Gäste aus 6 Nationen an Bord, 31 Transitgäste, die jüngsten mit 6 Wochen überhaupt und 119 Crew. Es war ein wunderschöner Abend! SA 5:25, SU 19:40.




    Sa 02.06.2012 -  Nagasaki/Japan, von 10.00 bis 19.00 Uhr
    9.00 h Durchsage des Kapitäns: Es ist 8.53 h, etwas früher als normal. Der Lotse kam pünktlich um 8.30 h an Bord. Ansteuerung Nagasaki, wir passieren die Megami Brücke - (Quelle structurae.de) mit 480 m Länge und 65 m Höhe. Wetterdaten: 21°, 21°, bedeckt, 1013 hPa, schwach windig, Nieselregen. 9.15 h werden wir an Backbord festmachen. 10.00 h Zur Einklarierung müssen alle Gäste persönlich in das Terminal gehen. Es gibt dort Free WLAN. Eine deutsche Agentin ist dort mit 2 Japanischen Kolleginnen, wir fragen nach einem Bankautomaten. Dank der guten Erklärung finden wir den sofort. Heute gibt es ein frühes Mittagessen, wir gehen um 13.00 h auf den Ausflug. Unsere Führerin heißt Keiko, was übersetzt "liebes Kind" heißt. Sie ist deutschsprachig und hat viel Humor.
    Nagasaki galt viele Jahrhunderte als Tor zum Westen" Dank seines Naturhafens.
    Weltweite Bekanntheit erlangte Nagasaki allerdings als Ziel des zweiten kriegerischen Kernwaffeneinsatzes am 9. August 1945. Dabei war Nagasaki ursprünglich nicht auf der Liste der Ziele, wurde aber als Ersatz für Kyoto zugefügt? Der Bombenabwurf fand am 09.08.1945 um 11.02 h statt, "FAT MAN" wurde von einem B-29 Bomber etwa drei Kilometer nordwestlich des geplanten Zielpunkts bei 32° 46′ 26″ N, 129° 51′ 48″ O über dicht bewohntem Gebiet abgeworfen. Sie sollte eigentlich den Mitsubishi-Konzern treffen, verfehlte ihr Ziel aber um mehr als zwei Kilometer.

    Blick vom Inasayama Berg

    Wir gehen auf eine Stadtrundfahrt mit Seilbahnfahrt (Nagasaki Ropeway). Oben bei der Seilbahn sehen wir große dunkel fast schwarze Schmetterlinge und hören das Pfeifen der Nachtigallen, wir genießen den herrlichen Panoramablick vom Inasayama-Berg aus auf Unzen, Amakusa und die Gotch Inseln. 




    Per Bus geht es weiter zum Friedenspark, indem das Epizentrum der Bombe mit einer schwarzen Säule markiert ist. Sie steht als Erinnerung zum Gedenken an die traurige Vergangenheit, genau wie eine Statue mit einer Frau und Kind mit der Uhrzeit und dem Datum der Explosion. Schön ist der Skulpturenpark, den Nagasaki 1978 an beiden Seiten des Parks errichtet hat, auf dem Monumente oder Skulpturen als Friedenssymbole aufgestellt worden. Hier befinden sich von verschiedenen Ländern oder Partnerstädten gestiftete Werke, besonders schön finde ich die Statue der Volksrepublik China auf dem folgenden Foto.


    Statue im Friedenspark Nagasaki aus China


    Danach besichtigen wir den imposanten Sofukuji Tempel, einen roten buddistischer Tempel im Ming-Stil. Er ist der älteste chinesiche Tempel in Nagasaki aus dem Jahre 1629 mit gefühlten hunderten von Treppen.
     
    Gegen 17.00 h sind wir zurück am Schiff, da ab 18.00 h die offizielle Willkommens Zeremonie mit Persönlichkeiten der Stadt und der Hafenbehörde stattfindet. Eine traditionelle Tanzgruppe führt uns ihre Tänze vor. Besonders niedlich finde 2 kleine Mädchen mit Schirmen und Geishakostümen und den kleinen Jungen, der tanzend gegen einen Tiger kämpft und gewinnt. Mir kullern die Tränen vor Rührung. An der Pier werden wir von einem Blasorchester mit jungen Japanern u.a. mit Glenn Miller Sound von Feinsten verabschiedet. Um 19.00 h verläßt die Hanseatic Nagasaki und nimmt Kurs auf Kagoshima - Entfernung 161 sm. SA 5:13, SU 19:25. 



    Blick auf den Sakura-jima aus dem Sengan en Garten

    So 03.06.2012 -  Kagoshima/Japan, von 7.00 bis 18.00 Uhr
    Um 8.00 h Durchsage Kreuzfahrtdirektorin Ingrid Schwarz zum Tagesablauf. Wir machen am Vormittag keinen Ausflug mit. Ich sortiere in der Observation Lounge die ersten Bilder und schreibe an dem Reisebericht mit Blick auf den aktiven Vulkan Sakura-jima, der gerade eine Aschwolke ausstößt. Kagoshima leidet, wie die gesamte Umgebung, unter dem ständigen Ausstoß der Vulkanasche. Ich erfahre später, daß einige Passagiere den Ausbruch direkt am Gipfel, begleitet von einem tiefen Grollen, erlebt haben. Die Aschewolke zieht in Richtung Schiff, so daß mein Mann und andere Gäste an Oberdeck von ihr "paniert" werden. 


    Impressionen aus dem Sengan-en Garten

    Kagoshima mit Palmen gesäumten Straßen wird gerne als japanisches Neapel" bezeichnet, sie ist Japans südlichste Großstadt. Um 13.00 h geht es für uns zu einer Teezeremonie in den Sengan -en Garten. Der Zeremonienmeister bereitet für uns den traditionellen grünen Tee zu, dazu wird uns eine japanische Süßigkeit in Form eines Blattes und einer Lilie gereicht. Drei von uns - ich eingeschlossen - dürfen sich an der Zubereitung üben. Ich bin stolz, es gelingt mir auf Anhieb und reiche meine Schale weiter. Lesen Sie alles über die Teezeremonie bei Wikipedia.





    Danach wandeln wir durch die schöne Gartenanlage mit Blick auf den Vulkan. In dem Museum kaufe ich mir Postkarten mit Fotografien des Vulkanes. Hier sehen wir die Geschichte der Familie Shimadzu. Hisamitsu Shimadzu, dem 19. Kopf der Familie, bezeichnet als Oisoshimotsuhama-kadoyashiki, ernannte die ehemalige Residenz des Senior Retainer Masachika Kamata im Jahre 1658 Sengan-en. Er baute eine Laube im Süden des Geländes im Jahre 1672, und hielt ein Festmahl, um die Fertigstellung im nächsten Jahr zu feiern. Während des Banketts, landeten zwei Kraniche auf den Garten. Sie glaubten, das es ein gutes Omen war und nannten die Laube fröhliche Kranich Laube (Kikakutei). Man vermutet, dass das Tin-Tor und der Bogakuro Pavillon auch in seiner Zeit gebaut wurden. Die Familie Shimadzu war eine altes Adelsgeschlecht. Lesen Sie hier die Geschichte der Familie (engl.)

    Als wir zum Parkplatz zurückkehren sehen wir ein Roten Milan am Himmel kreisen, danach fahren wir retour zum Schiff. Ab 18.00 h werden wir mit Tänzen an der Pier, Fahnenschwenkern, Mädchen an Trommeln verabschiedet. Die Hanseatic nimmt Kurs auf Toba - Entfernung 450 sm. Ab 18.15 h findet der Clubcocktail statt, Ansprache des Kapitäns: 25°, 22,5°, Vulkanasche aus ONO 3-4, 1015 hPa, 31°31' N 130°34' O. Nach dem Abendessen um 21.30 h erleben wir: "Japan verliert an Macht in Asien - Asien gewinnt an Macht gegenüber dem Westen. Was bedeutet das für uns?" mit Frank Sieren und anschließender Diskussionsrunde. 6.00 h Wetterdaten: 20°, 20°, 1010 hPa, 79%, O 4-5, bedeckt, SA 5:34, SU 18:58. 


    Abschied von Kagoshima
    Mo 04.06.2012 -  Entspannung auf See
    9.00 h Durchsage des Kapitäns: Pazifik 32°18' N 133°30' O, auf Backbord die japanische Küste in 35 sm Entfernung. Kurs NO 61°, Wind von achtern 12 Knoten - der Japan Strom. 205 sm haben wir schon hinter uns, Restdistanz 245 sm. Tiefe unter dem Kiel 1000 m. Der Lotse kommt morgen um 6.00 h an Bord, um 7.30 h gehen wir vor Anker in Toba. Görlitz ist 10.000 km Luftlinie entfernt. 22°, 24°, 1013 hPa, OSO 4-5, 6-7 nachts, bedeckt. Maximale Wellenhöhe 2-3 m. In Toba erwarten uns morgen max. 21°, Regen, Windstärke 3-5. 10.20 h Durchsage vom Kapitän - Sicherheitsübung Crew. 10.30 h 10.30 h Manfred Osten mit "Zen - das Nichts als Faszination" von der Explorer in die Darwin Hall verlegt wegen Seegang. Der Kapitän erzählt uns später von dem Taifun Mawar, was übersetzt Rose heißt. Er hat sich vor 2 Tagen bei den Philippinen gebildet. Um 15.30 h - Wilfried König mit "Shintoismus, Buddhismus und Konfuzianismus - Religion in Japan". In der Observation Lounge spielt jeden Abend Uwe Künstler am Flügel, den ich schon von einer anderen Reise kenne. Er spielt für mich eine Auswahl seiner Stücke. Um 18.00 h Andreas von Stechow mit "Japans Wirtschaft nach Fukushima - wie geht es weiter?" Heute Abend ist Chef Dinner und die Band spielt Songs von Abba. SA 4:59h, SU 19:14 h. 




    Di 05.06.2012 -  Toba / Japan, von 7.00 bis 14.00 Uhr
    7.00 h wir erreichen Toba etwas vor der geplanten Zeit. Die Tenderboote werden zu Wasser gelassen und die Landstation eingerichtet. Unser Ausflug Ise Jingu Schrein und Perleninsel Mikimoto startet um 8.30 h, wir sollen den ersten Tender nehmen. Unsere heutige Führerin heißt Miko wie die Kaiserin. Als erstes fahren wir zum Ausblickspunkt, der leider total im Nebel liegt. Der Busfahrer fährt zu einem tiefer liegenden Parkplatz, von dem wir wenigstens etwas sehen können. Es ist diesig und wir erfahren, daß man bei guter Sicht den 300 km entfernten Fuji sehen kann. Weiter geht es zum Ise-Jingu Schrein, der alle paar Jahre renoviert und auf der Tempel auf geheiligter Erde neu aufgebaut wird. Der schlichte Schrein ist für Schintoisten das höchste Heiligtum. Der Ablauf des Gebetes: Reinigen, Gebet, 2 x klatschen, wünschen. 



    Danach fahren wir zum Perlenmuseum, wir sehen wie die Perlen geimpft werden und erfahren alles über die Kultivierung der Zuchtperlen. Im Anschluß können wir den Taucherinnen bei ihrer Arbeit zusehen. Gründer ist Kokichi Mikimoto, der Erfinder der Zuchtperle, vereinte die Fachkenntnis eines Wissenschaftlers mit der Seele eines Künstlers. Ein Visionär auf der Suche nach Schönheit – sein Traum war es, "den Hals jeder Frau auf der Welt mit Perlen zu schmücken". (Quelle mikimoto.com)




    Zum Mittag sind wir zurück am Schiff, um 12.15 h Durchsage des Kapitäns: 20°, 20°, kurze Schauer, bedeckt, OSO 3-4, 1014 hPa, Lotse 10 - 15 h, Restdistanz 175 sm bis Osaka. Aus dem Süden kommt der Taifun Maywar, Entfernung etwa 270 sm, bis zum Zentrum eine Distanz von 500 km. Im Zentrum des Sturmes sind 70 Knoten Wind und Wellen bis 12 m. Am Abend erwarten wir Wind aus O 7-9. Morgen 25° C in Osaka und am Abend den Besuch von Dr. Alexander Olbrecht.

    Um 13.00 h - die Hanse nimmt Kurs auf Osaka - Entfernung 220 sm. 16.30 h "Geht die Sonne Japans unter? Rückblick und Ausblick auf Japans wechselvolle Geschichte" mit Carl Goerdeler. 18.15 h "Japan - Ouo Vadis? Welche Perspektiven hat das Land in asiatischen und globalen Kontext?" - eine Talkrunde mit unseren 5 Experten. SA 4:40 h, SU 19.03 h. 

    Ein Break, Teil 2 der Reise folgt. Diesmal hat es länger gedauert, alles aufzuarbeiten. Dieses Land mit seiner Geschichte und diese wundervollen Menschen haben mich tief bewegt.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag
    © Constanze Hoffmann