Montag, 21. Februar 2011

Grönland / Island 19.08. - 03.09.2008

Von Kangerlussuaq nach Cuxhaven oder was ist ein Island Tief?

Grönland (grönländisch Kalaallit Nunaat – „Land der Grönländer“; dänisch Grønland [ˈgʀœnlanʔ] – „Grünland“) ist die größte Insel der Erde, die geologisch zum arktischen Nordamerika gezählt wird und politisch selbstverwalteter und autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark ist.

Island (vgl. mhd. îs und isl. ís – Eis) ist mit rund 103.000 km² (Landfläche: 100.250 km², Wasserfläche: 2750 km², mit Fischereizone 758.000 km²) – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die im Nordatlantik liegende Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Seit Sommer 2010 ist Island EU-Beitrittskandidat. Zudem ist der Inselstaat Gründungsmitglied der NATO.


 




Das Motto dieser Reise lautet "Zauber der Extreme am Polarkreis", ich bin 
gespannt und freue mich auf die Eisberge.



Tag 1 - 18.08.2008 Hannover Airport - Kangerlussuaq / Grönland

Nach einer nicht so erholsamen Nacht im Airporthotel in Hannover geht es in Herrgottsfrühe in Richtung Kangerlussuaq / Grönland. Ein sehr komfortabler und ruhiger Flug mit einem guten Blick auf Island, die ersten Eisberge und auf den vereisten Süden Grönlands. Vom Flughafen fahren wir per Bus auf unsere "Moschusochsen Safari", die aber leider nur ganz klein in der Ferne durch das Fernrohr gesehen werden können. An Bord nach dem Begrüßungssekt ist jede Strapaze vergessen, man kommt nach hause. Um 16.00 Uhr nehmen wir Kurs auf die Diskobucht - Entfernung 181 sm, Luftdruck 1010 hPa. Nach dem Abendessen ging es früh ins Bett.  


Tag 2 - 19.08.2008 Kangerlussuaq - Kreuzen in der Diskobucht - Semilinguaq

Heute morgen vor dem Frühstück die erste Wal - und Eisbergsichtung der Reise, es fängt spannend an. Wir frühstücken draußen hinter der Columbus Lounge bei 7° und Sonnenschein. Danach ist ein Besuch auf der Brücke angesagt. Bei herrlichen Sonnenschein erreichen wir den Jakobshavn Gletscher und die Diskobucht, um 13.30 Uhr geht es für die rote Gruppe in die Zodiacs. Um 14.25 Uhr schaue aus dem Bullauge hinüber zu unseren Zodiacs, da bekommt man erst eine Vorstellung von der Größe! Wir sind gegen ca. 15.00 Uhr auch endlich dran. Mit den Zodiacs kreuzen jetzt auch wir zwischen den Eisgiganten umher. Ein Eisberg sieht aus wie der Mont Blanc ein anderer ähnelt einer Cassata. Eis ohne Grenzen, selbst jetzt beim Schreiben - fast 3 Jahre später - bin ich berührt von diesem Gefühl, dieser Ehrfurcht vor der Natur. Gegen 17.30 Uhr verlassen wir die Diskobucht - Kurs Semilinguaq - Entfernung 286 sm, Luftdruck 1012 hPa.


Tag 3 - 21.08.2008 - Auf See - Kreuzen im Angamarqoq und Sermilinguaq Fjord


Zum Frühstück brist der Wind auf - S 7 - 8, wir hatten heute morgen 997 hPa, die Wellenhöhe liegt bei 5 - 6 m. Unser Kapitän hat durchgesagt, daß der Wind in dieser Stärke nicht angesagt war. Die Kreuzfahrtberatung wurde von unserer Observation Lounge vom Deck 7 - kurz Obsi genannt in die Explorerlounge 2 Decks tiefer verlegt. Die "Tütendeko" war schon vollständig vorhanden. Gegen ca. 14.00 h beruhigt sich die See wieder, wir fahren in den Fjord. Mit den Zodiac fahren wir in Ufernähe durch den Fjord. Wir sehen einige Dreizehenmöven, ein Polarfuchs, diverse Algen, Gletscherzungen, Schmelzwasserfälle und einen wundervollen Regenbogen. Außerdem haben wir mit unserem Meeresbiologen Herrn Stephan Kremb, Wasserproben für die geplanten Mikroskop Abende "gefangen". Beim Recap lassen wir vom Abendessen die ersten Tage Revue passieren.


Tag 4 - 22.08.2008 - Nuuk (Godthab) / Grönland

Um 8.00 h legen wir an der Pier in Nuuk an, wir haben den Polarkreis überquert. Nach dem Frühstück geht es per Bus zum Museum, zur Erlöserkirche und zum Denkmal des Hans Egedes. Wir besuchen das Santa Claus Postamt, um unsere Weihnachtspost aufzugeben. Wer es immer noch nicht weiß, Santa Claus wohnt in Nuuk / Grönland, seine Adresse lautet:  
Santa Claus, Nordpolen, Julemandens Postkontor, DK-3900 Nuuk.  

Dort steht ein großer roter Postkasten, in dem all die Weihnachtspost in alle Welt bis zum Versand gesammelt wird. Im Grönländischen Landesmuseum sehen wir die berühmten Mumien der Uummannaq Bucht aus dem 15. Jahrhundert. 

Am Nachmittag geht es dann mit Sylvia Stevens zum Whale Watching, wir sehen einen noch jungen ca. 10 m langen Wal, der sich alle Mühe der Welt gibt, um sich perfekt zu präsentieren. Auf dieser Tour entstand der Plan zu unserer Galapagos Tour, die ich 2010 gemacht habe. Am Abend gibt es einen Vortrag über die Chaîne des Rôtisseurs von Mag. Herbert Steiner. 


Tag 5 - 23.08.2008 - Paamiut (Frederikshåb) - Pier

Wir legen an der Pier von Paamiut an, in kleinen Gruppen und bei schönsten Wetter machen wir einen Rundgang durch den Ort. Wir besichtigen das Museum, in dem unter anderem traditionelle Geräte für den Fisch - und die Robbenjagd zu sehen sind. um 10.30 h hören wir ein Konzert des kleinen Chors der Kirche. Der Organist Martin Petersen übersetzt die Texte und erklärt uns auch die Trachten, in die einige Mitglieder des Chores gekleidet sind. Es bleibt noch etwas Zeit, um die Gegend zu erkunden, bevor es auf eine Zodiac Cruise geht. Wir fahren vorbei an dem Wrack, der in Deutschland gebauten "Greenland Star". Von Bord können wir später eine Vorführung mehrerer Kajakfahrer mit den Varianten der Eskimo - Rolle sehen. Um 17.00 h nehmen wir Kurs auf Alluitsoq (Lichtenau) - Entfernung 200 sm, Luftdruck 1005 hPa. Am heutigen Abend wird ein Galadinner des Gast Chefs Johann Parzer und des Sommeliers Stefan Mühlbachler serviert, ein Abend der Trüffel abgerundet mit österreichischen Weinen. 

Tag 6 - 24.08.2008 - Alluitsoq / Südgrönland - Alluitsoq Paa - Unartoq

Morgens um 6.00 h haben wir noch Windstärke 6, aber in der geschützten Bucht können wir doch anlanden. Eine nasse Anlandung ist geplant. Diese Gemeinde wurde 1900 verlassen, nur ein älteres Ehepaar mit ihren Schafen lebt dort. Es gibt einen alten und einen neueren Friedhof und eine 1999 renovierte Kirche. Eine Bekannte meinte, diese Gegend gleiche Schottland bis auf die Häuser. Unser Pianist Helge Herr hat Lia Linda auf dem Harmonium begleitet, als sie Amazing Grave sang, ein sehr bewegender Moment. Danach sprachen wir gemeinsam das Vater Unser. 

Bei der trockenen Anlandung später in Alluitsoq Paa, das 5 sm entfernt liegt, trauen unsere Lektoren ihren Augen nicht, die Kirche samt Glockenturm ist abgebrannt. David Fletcher unser Expeditionsleiter findet ein verbranntes Notenblatt, den dürftigen Rest dieser einst so hübschen Kirche. Wir erfahren, daß die Kirche Opfer eines Sylvesterknallers in Jahr 2008 wurde. Viele Häuser scheinen leer, die Erklärung - die Einwohnerzahl ist hier in den letzten zwei Jahren deutlich zurückgegangen. So verlassen wir diesen Ort, an unserer Anlandestation sehen wir dann dennoch einige Kinder.


Quelle Wikipedia
Weiter geht es nach Unartoq, Entfernung 14 sm, auch dort haben wir eine nasse Anlandung. Wir haben die Möglichkeit in den heißen Quellen zu baden oder uns bei einem Spaziergang die Gegend und die Vegetation anzusehen. 

Ich genieße auf meinem Parka liegend die Sonnenstrahlen, plötzlich ertönt das markerschütternde Weinen eines Kleinkindes aus der Umkleidekabine. Ein Mädchen geht vermeintlich dorthin, um ihr Geschwisterchen zu holen. Aber siehe da, es war nur der Klingelton eines Handys an einem abgeschiedenen Ort wie diesem. Wir bekommen Tee, Kaffee und Glühwein sowie Gebäck an den Strand geliefert. Als ich an Bord zurück möchte, bin ich alleine mit dem Zodiacfahrer an Bord des Zodiacs. Eine gute Gelegenheit den Eisberg in der Bucht zu umrunden. Heute Abend werden unsere Wasserproben in der Explorer Lounge unter das Mikroskop gelegt, ich bin gespannt. Die Hanse nimmt Kurs auf den Prins Christian Sund - Entfernung 85 sm - Luftdruck 995 hPa.

Tag 7 - 25.08.2008 - Passage Prins Christian Sund - Auf See

Die Uhren werden heute um 1 Stunde vorgestellt. Trotz der fehlenden Stunde lassen wir es uns nicht nehmen die 5 - stündige Durchfahrt des Sundes zu erleben.  Gegen etwa 5.00 h erreichen wir den Prins Christian Sund, gegen 9.00 h erreichen wir die schmalste Stelle. Bei schönsten Sonnenschein geniessen wir den Blick auf die Gebirgsketten, zahlreichen Gletscherzungen und die unglaublichen Spiegelungen in den Wasser. Um 9.55 h ertönt unser Schiffstyphon und Sylvia verabschiedet sich von der Arktis für diese Saison. Gegen 10.00 h sehen wir unseren letzten Eisberg, ein schönes Exemplar, das natürlich mit unserer Hanse umrunden und wie bestellt, kalbt er in diesem Augenblick! 

Den Vormittag begehen wir mit einer feuchtfröhlichen Pølser Party mit "Wodka an Gletschereis". Nach einer kurzen Stippvisite auf der Brücke, gehe ich auf die Kabine und sehe mir die Vorträge im Fernsehen an. Vor dem Abendessen ist Recap und Sylvia serviert uns ein Geschenk der Einheimischen an David - Muktuk, Maktaaq oder je nach Region Maktaq, Walhaut in dünne Scheiben geschnitten mit einer Fettschicht, die Delikatesse der Inuit. Es wurde von allen dankend abgelehnt. Heute Abend steht das musikalische Angebot unter dem Motto der Liebe - Lia Linda mit Liebe, Love, L' amour. Luftdruck 991 hPa.

Tag 8 - 26.08.2008 - Auf See - Kurs Heimaey / Westmänner Inseln / Island 
Ein reiner Seetag, es gibt Angebote der Bordboutique. 5 Vorträge stehen auf dem Programm, unter anderem einer mit dem Titel Anekdoten mit Journalisten und Politikern gehalten von Herrn Klaus Bresser - absolut brillant. Trotz der Dünung hält er seinen Vortrag im Stehen ab, er bekommt einen langanhaltenden Applaus und lädt uns zu seinen weiteren Vorträgen auf dieser Reise ein. 

Am Abend wird das zweite Menü von dem Gast Chef Johann Parzer und dem Sommelier Stefan Mühlbachler kreiert. Wir sitzen zu viert am Tisch der Kreuzfahrtdirektorin. Ein gelungenes Menü und ein angenehmer langer Abend. Luftdruck 994 hPa.

Der Hafen von Heimaey - Quelle Wikipedia
Tag 9 - 27.08.2008 - Heimaey / Westmänner Inseln (Vestmannaeyjar) 
Wir umrunden gerade die Insel Surtsey im Abstand von 2 SM, die 1963 durch einen unterseeischen Vulkanausbruch entstand. Sie ist die jüngste und südlichste der Westmänner Inseln, benannt nach dem Feuergott Surtr. Seit ihrer Entstehung ist die Inseln wieder geschrumpft, sie gehört zum UNESCO Weltnaturerbe.
Es gibt ein frühes Barbecue, nachdem wir im Hafen von Heimaey festgemacht hatten. In diesem Hafen lebte Orca Keiko, der Orca aus "Free Willy", sie hatten gehofft, dass sie ihn hier auswildern könnten. Wir besuchten das kleine Museum, danach gehen wir zum Eldfell Vulkan, er brach 1973 nach einen Erdbeben aus, niemand rechnete damit. In der Nacht vom 22. auf den 23. geschah das Unfassbare, nachdem er 5000 Jahren geruht hatte. Er spuckte seine Lava 158 Tage insgesamt 250 Mio. Kubikmeter, Millionen Tonnen Seewasser wurde in die Lava gepumpt, um  die Hafeneinfahrt zu retten. Zum Glück befand sich wegen eines Sturmes am Vortag die gesamte Fischereiflotte der Insel im Hafen, so dass man die Insel unverzüglich evakuieren konnte und niemand zu Schaden kam. Gegen 18.00 h geht es in Richtung Island, Entfernung 151 sm - Luftdruck 1003 hPa.

Tag 10 - 28.08.2008 - Reykjavik / Island

Reykjavik vom Turm der Hallgrímskirkja - Bildquelle Wikipedia


Im Zentrum von Reykjavik leben 100.000 Menschen, im Randgebiet noch einmal so viele. (Zum Vergleich 1900 waren es nur 200 Menschen). Wir bemerken, daß sehr viele Wohnungen leer stehen. Die Begründung des Reiseleiters sind die stark gesunkenen Immobilienpreise. 
In Reykjavik leben 2/3 der Isländischen Bevölkerung. 860 gab es hier die ersten Siedler, 872 gründete Ingolf Anulfsen Reykjavik. Die Gegend war früher bewaldet. 90 % der Energie und Wärme wird durch die Erdwärme erzeugt, in der Hauptstadt sind es sogar 100 %.
Am heutigen Tag können wir zwischen drei Ausflügen wählen, wir haben uns für die Jeep - Panorama - Erlebnistour entschieden. Gleich nach dem Frühstück geht es mit 300 PS los. Nach ca. 45 min erreichen wir den hügeligen Teil der Insel, abenteuerliche Abschnitte am Steilhang. Wir besuchen ein Gewächshaus, sehen Geysire und ein Erdwärmekraftwerk, sehr imposant die ganzen Heisswasser - und Dampfleitungen. Wir laufen heute früher aus, da ein Islandtief erwartet wird. Das gibt Hack - Luftdruck 1006 hPa.

Tag 11 - 29.08.2008 - Isafjördur / Island

Foto des Bordfotografen
Nach einer unruhigen Nacht hatten wir eine 10 % - ige Schräglage. Zum Teil wurden in den Böen 100 Knoten Wind gemessen, Windstärke 11 - 12. 

Das Frühstück gestaltete sich dadurch als Abenteuer, wir kreuzen stundenlang im Fjord in Erwartung einer Wetterverbesserung. 

Sämtliche Ausgänge an Oberdeck sind gesperrt, selbst die Fahrstühle werden wegen der Kränkung gesperrt. Bis voraussichtlich 20.00 h werden wir weiter in der Bucht vor Ísafjörður (Isafjördur) kreuzen, sämtliche Ausflüge sind gestrichen.

Cocktailempfang der Repeater und Kapitänstisch am Abend fallen aus, das Abendessen wird vorverlegt. Die Hanse stampft und kränkt, etliches Geschirr geht heute zu Bruch. Eine Achterbahnfahrt ist nichts dagegen. Es ist grauselig durch das Restaurant nach hinten zu schauen, das Heck hüpft auf und ab. Stühle nebst Passagieren fliegen durch die Gegend. Das ist also ein Islandtief und wir mittendrin. Uns kamen berechtigte Zweifel, ob wir es bis Akureyri schaffen - Entfernung 181 sm - der Luftdruck fiel herunter bis auf 990 hPa.

Tag 12 - 30.08.2008 - Akureyri / Island
Nach der sehr bewegten Nachtfahrt, gegen Mitternacht wurde wieder ruhiger, erreichen wir Akureyri. Um 9.00 h startet unser Ausflug - Landschaftausfahrt zum Godafoss Wasserfall und zum Laufas Museum. Im Fjord sehen wir einen Entenwal mit seinem Jungen. Der Wasserfall ist beeindruckend, im weiteren Flussverlauf ist noch ein kleinerer zu sehen. Danach geht es zu dem alten Bauernhaus, dem Laufas Museum, das in alter Bauweise mit Stein und Torf, sowie Holt und Grass-Soden gebaut wurde. Später besuchen wir den botanischen Garten oberhalb des Fjordes. 

Dort stehen wir mit Sylvia und wir können beide Wale sehr gut beobachten. Sylvia hält heute Nachmittag den Vortrag - Wale und Walfang im Laufe der Zeit. Der Cocktailempfang findet heute statt, die Normalität kehrt wieder ein. Die Hanse nimmt am Nachmittag Kurs auf die Shetland Inseln - Entfernung 680 sm - Luftdruck 1007 hPa.

Tag 13 - 31.08.2008 - Auf See - Kurs Lerwick / Shetland Inseln 
Heute ist wieder ein reiner Seetag, auf dem einen Bordkanal läuft der Film - Mein DVD TIPP: National Geographic - Das Geheimnis der Vulkane. Er ist so spannend, das ich ihn mir 2 x ansehe. Außerdem läuft der Film "Eight Below Antarctica" - Antarctica - Gefangen im Eis. Ein wirklich schöner und spannender Film.
Am Abend gibt es einen weiteren Vortrag von Herrn Bresser - Journalismus und Moral - passt das noch zusammen? Dieser Vortrag ist zwar nicht so humorvoll wie sein erster, war aber sehr informativ. Luftdruck normal 1011 hPa.
Tag 14 - 01.09.2008 - Lerwick / Shetland Inseln 
Während des Frühstücks passieren wir die nördlichste Spitze Shetlands, sie heißt Muckle Flugga. Auf der Gipfelplattform kleinen Felseninsel steht der 1854 von den Brüdern Thomas Stevenson und David Stevenson errichtete und 20 Meter hohe Leuchtturm, das nördlichste Gebäude der britischen Inseln.

Bastölpel und Sturmvögel begleiten uns auf unserem Weg. Um 10.15 h hören wir einen Beitrag Herrn Bresser's - Aufklärung oder Verblödung - Fernsehen zwischen Qualität und Quote. Danach gibt es ein frühes Mittagessen, da wir pünktlich um 13.00 h in Lerwick anlegen und bereits eine Stunde später an Land gehen. Das Wetter ist hier eher durchwachsen. 
Heute ist wieder der Farewell Abend. Das Barometer fällt wieder, aber der Seegang und das Wetter halten sich in Grenzen. Um 18.00 h Leinen los, Kurs Cuxhaven, Entfernung 517 sm - Luftdruck 1007 hPa.

Tag 15 - 02.09.2008 - Auf See - Kurs Cuxhaven 
Wir packen unsere Koffer, während Sylvia einen Vortrag über die Antarktis hält. Heute ist Frühschoppen angesagt, danach verstauen wir unsere letzten Sachen. Nach dem Abendessen verordne ich mir einen Grog, da eine Erkältung im Anmarsch ist. Schnell die Koffer vor die Tür gestellt und die letzte Nacht an Bord beginnt. 
Tag 16 - 03.09.2008 - Cuxhaven / Deutschland 
Der Wecker schellt um 7.00 h, wir waren schon etwas früher als geplant in Cuxhaven angekommen. Um 8.00 h gehen wir zum Frühstück, nach und nach verabschieden sich die Passagiere von der Hanse. Auch wir verabschieden uns von ihr, nehmen den Leihwagen und mit der Elbefähre, da nichts schöner ist als die Schiffahrt, geht es in Richtung Heimat.
Fazit: Das war wirklich eine interessante und abenteuerliche Reise.

Ich freue mich schon auf meine nächste Reise, aber das ist eine andere Geschichte.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag
© Constanze Hoffmann


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