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Freitag, 28. Dezember 2018

Ein frohes Neues Jahr 2019









Your goals are the road maps that guide you 
and show you what is possible for your life 
@ Les Brown

Wünsche und Ziele hat wohl jeder, in den letzten Jahren hört man immer wieder den Begriff Bucketlist. Ich konnte erst garnichts damit anfangen. The Bucketlist ist der Originaltitel des US-amerikanischen Films: Das Beste kommt zum Schluss, von Rob Reiner (2007). Spätestens seit diesem Film ist der Begriff in aller Munde. 

Diese Liste mit Dingen, die man noch nie in seinem Leben gemacht hat, aber gerne noch machen würde, bevor man von dieser Erde geht. 

Ich habe lange überlegt, was ist wirklich wichtig, was möchte ich machen? Was möchte ich noch gerne sehen? 

Ich habe mich auf einer Reise mit einem Kapitän unterhalten, der mich nach weiteren Wunschzielen fragte. Ich nannte sie ihm prompt. Er fiel mir ins Wort und sagte, ich würde Reiseziele nur abhaken. Ich war bestürzt, denn abhaken - das klingt so wie Einkaufsliste abhaken, irgendwie abfällig. Denn ich liebe es, Land und Leute kennenzulernen, ich bin offen für andere Kulturen. 

Ich bin sehr dankbar, denn auf unserer letzten Reise habe ich ein paar neue Ziele 'erreisen' können, das finde ich, klingt doch viel netter.

Dennoch es gibt ein paar Dinge und Orte, die ich gerne erleben bzw. sehen möchte:
  1. Angkor Wat 
  2. Borneo
  3. Halong Bucht Vietnam
  4. Machu Picchu
  5. Madagaskar
  6. Petra
  7. Rainbow Mountain Peru
  8. Réunion 
  9. Schnorcheln mit Seekühen
  10. Schnorcheln mit Walhaien

So ungefähr.... 

Aber viel wichtiger ist der Weltfrieden, einfach netter zu anderen Menschen zu sein, Hilfe anzubieten und, und, und....

Wie können wir unsere Welt schöner machen?


Taschen voller Träume 
Am Ende des Jahres gleiten wir
in noch leere Räume,
leise und beinahe ohne Sprache,
doch die Taschen voller Träume.
(© Monika Minder)


Mit diesem netten Gedicht gefunden bei weihnachtsgedichte-sprueche.net, möchte ich Ihnen allen ein gesundes und friedliches Jahr 2019 wünschen.


Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag 
©️ Constanze 'Paula' Hoffmann




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Mittwoch, 12. Dezember 2018

Das wunderschöne Mauritius










Das Glück Deines Lebens hängt von der 
Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
Marc Aurel 


  • Unter den Links in diesem Blog finden Sie jeweils Erklärungen von Wikipedia, Ticopedia sowie Links zu anderen Websites 
  • Textquellen: Wikipedia sowie das Bord-Tagesprogramm 
  • Fotos dieses Reiseabschnittes erscheinen bei Google

  • Ein bißchen in Fotos stöbern?  >> https://www.instagram.com/paulabloggt/

  • Mit Mauritius starten wir in neue schöne Traumwelten, Orte zu denen ich schon immer reisen wollte.


    Aber bevor es los geht, fliegen wir mit unserer Lieblings-Airline Emirates am 15.11.2018 EK60 mit einer Boeing 777 um 15.20 h von Hamburg nach Dubai, wo wir Ortszeit 00.50 h ankommen. Unser Anschlussflug wurde von 4.00 h auf 02.25 h vorgezogen. So sind wir schon um 09.10 h statt 10.40 h in der Sonne. Herrlich, ich freue mich auf die Sonne und vor allem auf das Meer. 

    Der Flug mit dem A380 ist richtig angenehm, er vergeht sprichwörtlich wie im Fluge. Bienvenue à Maurice - Willkommen auf Mauritius! Am Flughafen werden wir auf kleine Busse verteilt und verbringen den Tag bis zur Einschiffung mit dem deutschsprachigen Guide Stefan. Der uns gleich erzählt, dass Mauritius früher einmal 200 Zuckerrohr Fabriken hatte und dass davon nur noch wenige produzieren. Jeder Schornstein der Insel gehört zu einer Fabrik, d.h. fast 200 Schornsteine stehen hier unter Denkmalschutz. Außerdem ist die Hälfte der Insel mit Zuckerrohr bepflanzt. 

    Ein berühmtes Zitat von Mark Twain von 1897 ziert die Rumflasche des hier berühmten Green Island Rums: You gather the idea that Mauritius was made first, and then heaven, and then heaven was copied after Mauritius. Frei übersetzt: Der liebe Gott gestaltete den Himmel nach Mauritius, so ähnlich fühle ich mich auch als wir über die Insel fahren. 



    Wir fahren zum Chatelet le musée du thé, hier sehen wir wie der Tee bearbeitet wird und können auch Tee verkosten. Der Teestaub brennt in den Augen und es ist sehr laut, keinen guten Bedingungen. Die Arbeiter müssten sich ihren Gehörschutz selber kaufen, das würde allerdings einen Großteil des Lohnes verschlingen.

    Unser nächster Stopp ist das Restaurant & Salon du thé Le Fangourin schön am einem Seegelegen, dort erwartet uns ein kalt - warmes Büfett, vorab gibt es Fingerfood und Erfrischungen. Vor der Veranda draußen sehe ich eine Herde Lava Rehe, ich bin neugierig und gehe hinaus. Ein Mitarbeiter des Restaurants gibt mir Zuckerrohr, mit dem ich die Rehe füttern kann. Ich versuche ein Selfie zu machen, leider bin ich immer nur halb bzw. nur ein kleines Stück zu sehen, so gibt es ein Foto ohne mich. 


    Stefan erzählt uns, daß man hier nicht dick oder fett sagt, sondern gerundet und komfortable, das klingt auch viel netter. Außerdem erzählt er über den Dodo, einen flugunfähigen Putenvogel und heutiges Wappentier der Insel, der 1785 von den Holländern ausgerottet wurde. Es wurde Erbgut gefunden, man möchte diese putzigen Tiere klonen. Mit ausnähme der Fledermäuse fehlen einheimische Säugetier auf der Insel, die heute hier vorkommenden sind eingeführt. Mauritius erreichte 1968 die Unabhängigkeit. 

    Unser nächstes Ziel der Sir ‚Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden‘, abgekürzt SSR Botanical Garden, oder auch Pamplemousses Botanical Garden, ist ein Botanischer Garten und eine Touristenattraktion in der Nähe des Ortes Pamplemousses acht Kilometer nördlich von Port Louis auf dem afrikanischen Inselstaat Mauritius.

    Der eigentliche Schöpfer des Gartens war Pierre Poivre, (1719 -1786) ein französischer Physiokrat, Aufklärer, Gartenbaufachmann, und Intendant, intendant de l'île de France (Île Maurice) und wurde von im Jahre 1770 angelegt. Er importierte exotische Pflanzen und legte den Garten so an, wie er auch heute noch zu besichtigen ist. Am 12. Oktober 1772 verkaufte er den Park an die königliche Regierung, da er selbst nach Frankreich zurückkehrte. 


    Stefan erzählt uns von Pierre Poivre und scherzt, wenn jemand sagt - Geh’ doch da hin, wo der Pfeffer wächst! - Können wir jetzt sagen, da war ich schon. Ich mache ein Foto von ihm mit einem Ebenholzbaum, der 2003 gepflanzt wurde, da sollten sich die Freunde des Tropenholzes doch echt einmal überlegen, ob das wirklich sein muß. 

    Mein Lieblingsmotiv ist das Lotusblumen-Meer im See. Ein Parkwächter kümmert sich liebevoll um eine verletzte Flughundmutter und ihr Junges und füttert die beiden regelmäßig. Ich habe noch nie einen Flughund aus der Nähe gesehen.





    Nach diesen schönen Eindrücken geht es dann an Bord. 

    Ich freue mich, daß wir zum Schnuppern die Inselrundfahrt gemacht haben, die Ausfahrt aus dem Hafen ist magisch. Jusqu’à l’année prochaine - bis nächstes Jahr !

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und eine schöne Weihnachtszeit!
    ©️ Constanze 'Paula' Hoffmann