Dienstag, 21. Dezember 2010

Ecuador und Galapagos 2010 (Teil 1 Ecuador)

Ecuador und Galapagos 2010 (Teil 1 Ecuador)
Diese Reise ging über 17 Tage, wobei An - und Abreise über Madrid mitgezählt werden. Reisebestimmungen sowie Warnungen gibt es vorab, spannend, da kurz vor der Reise eine Meuterei Ecuador in eine Staatskrise stürzt. 

Artikel Welt.de http://www.welt.de/aktuell/article10004702/Meuterei-gegen-Correa-stuerzt-Ecuador-in-Staatskrise.html

Schon im Sommer dieses Jahres ist eine Unruhe in unserer Reisegruppe zu vernehmen, der Vulkan Tungurahua bricht aus. Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt. Er ist rund 135 Kilometer von der  Hauptstadt Quito entfernt. Der Name des Vulkans kommt wahrscheinlich aus dem Quechua und bedeutet übersetzt “Feuerspeiender Schlund”. Im Juli 1999 und August 2006 wurden bei Ausbrüchen mindestens sechs Menschen getötet.


27.10.2010 - 1.Tag: Endlich geht es los, nach 2 Jahren Wartezeit. Ein Flug von Hamburg nach Madrid, dort eine Stadtrundfahrt und eine Übernachtung. 

28.10.2010 - 2. Tag: Nach einem 13- stündigen Flug erreichen wir Quito, die Hauptstadt Ecuadors. Unsere Reiseleiter Sylvia Stevens und Richard Hoffmann empfangen uns am Flughafen. Auf dem Weg zum Hotel erzählt uns Richard alles Wissenswertes über die Stadt Quito. Sie liegt 20 Kilometer südlich des Äquators in einem 2.850 m hohen Becken der Anden und ist damit die am höchsten gelegene Hauptstadt der Welt. Ouito erstreckt sich eingezwängt in ein schmales Hochtal vom südlichen kolonialen Stadtkern über 30 km nach Norden in die Wohngebiete der Neustadt. Westlich und östlich wird sie von den Ausläufern des Vulkans Pichincha (4749 m) bzw. von kleinen Hügeln umgeben, die die Stadt eingrenzen. San Francisco de Quito, wie die Stadt auch genannt wird, ist mit rund 1,4 Millionen Einwohnern nach Guayaquil die zweitgrößte Stadt des Landes. Außerdem ist sie die Hauptstadt der Provinz Pichincha und des Kantons Quito. Ihre Altstadt gehört zum Weltkulturerbe. 

Interessantes über Land und Leute, sowie die Geschichte des Landes hat unser Reiseleiter Richard Hoffmann auf seiner Seite zusammen getragen. Danke lieber Richard, daß ich auf Deine Seite zugreifen darf. 

29.10.2010 – 3.Tag: Nach dem Frühstück geht es in die Region von Otavalo. Dieser Ort liegt in der Provinz Imbabura, auch bekannt als die Seenprovinz, sie wird oft mit der Schweiz verglichen. Unterwegs  besichtigen wir eine Salzteigfabrik und eine Rosenplantage. Die wundervollen Rosen sind uns schon im Swissotel in Quito aufgefallen. Wir fahren weiter durch den Guayllabamba Canyon, der zum Andreasgraben gehört. Dann haben wir einen sagenhaften Blick auf den schneebedeckten Cayambe. Weiter geht es zum Condorpark, wo ich das erste Mal eine Harpyie gesehen habe. Wir genießen den einstündigen Spaziergang durch diese schön angelegte Anlage. Anschließend fahren wir zur Hacienda Cusin, die im 17. Jahrhundert errichtet wurde, ein altes Kloster grenzt an die Anlage. Dort bekommen wir ein typisches Mittagessen mit Kartoffelsuppe, einem Hauptgang sowie einen Pudding. Nach dem Essen geht es weiter nach Cotacachi zur Hosteria La Mirage. Wir haben Freizeit bis zum Abendessen. Ich nutze die Gelegenheit zu einer Wellness Behandlung.

30.10.2010 – 4. Tag: Nach dem Frühstück geht es weiter zu einem Viehmarkt und zum berühmten Handwerkermarkt nach Otavalo. Wir sind von der Farbenpracht beeindruckt. Dort gibt es alles, was das Herz begehrt. Unsere Mittagspause verbringen wir auf der Hacienda Pinsaqui aus dem 18. Jahrhundert  mit einem schönen Innenhof und einer bezaubernden Kapelle.  Dann geht es zurück nach Quito über die Panamerica Straße. Unterwegs besuchen wir einen Laden, in dem uns eine Mitarbeiterin zeigt wie Wolle gefärbt, gesponnen und gewebt wird. Dann kommen wir zu einem Panflötenerbauer,  wir sehen dort eine Tanzdarbietung und hören einheimische Klänge. Es gibt alle möglichen Musikinstrumente zu kaufen. Für uns baut ein Mitarbeiter innerhalb von 5 Minuten eine Panflöte, sie klingt wider Erwarten gut.  Zum Abschluss besuchen wir eine ältere Dame und dürfen sehen, wie einfach sie lebt. Eine weitere Dame hat eine ganze Herde Meerschweinchen mit in ihrem Haus, die nicht nur zum Streicheln gehalten werden. 

31.10.2010 – 5.Tag:  Am Morgen geht es zum Äquatordenkmal "Mitad del Mundo" – Die Mitte der Welt. Wir besuchen das Museum, in dem alle verschiedenen Völker sowie die unterschiedlichen Landschaften Ecuadors dargestellt sind. Uns werden die unterschiedlichsten Experimente vorgeführt.
Dann geht es weiter zum Puluahua Krater zum Restaurant El Crater, von dem man in den beeindruckenden Krater schauen kann. Dann fahren wir weiter zum Panecillo Hügel, um den atemberaubenden Blick über die Stadt zu genießen. Die 45 m hohe Maria von Quito mit einer Schlange zu ihren Füßen bewacht uns. Sie ist sowohl Schutzheilige wie auch Wahrzeichen der Stadt.  Weiter geht es zur Altstadt Quitos mit  prachtvollen kolonialen Kirchen wie die Kathedrale El Sagrario und Residenzen reicher Herrschaften aus dem 19. Jahrhundert umsäumen die Straßen, wir besuchen außerdem den Präsidentenpalast. Wir gehen auch durch eine der ältesten und berüchtigtsten Straße "La Ronda", eine Anekdote darüber erzählt, man habe dort früher den Passanten die Socken geklaut ohne die Schuhe auszuziehen.  Mit einem Blick bei Nacht vom Panecillo Hügel über die Stadt geht ein weiterer Tag zu Ende.

01.11.2010  – 6.Tag:  Am Vormittag geht es diesmal  über die schöne Vulkanstraße entlang zum Cotopaxi National ParkWir fahren etwas höher als zuerst geplant, um zu Fuß aus 4090 m ein Teil bergab zu gehen. Der Cotopaxi hat eine Höhe von 5,897 m. Der Trip schlaucht ganz schön, man merkt diese Höhe. Nach der Wanderung geht es weiter zur Hacienda San Augustin de Callo, die auf den Mauern eines Inkapalastes gebaut ist. Eine wunderschöne Anlage, auf der es Sitte ist von einer Herde Lamas begrüßt zu werden.  Jedes Zimmer hat eine andere Einrichtung und Wandmalerei, die Räume werden mit Kaminen beheizt, was für ein besonderes Flair sorgt. Am Abend gibt es wieder ein typisches ecuadorianisches Gericht.

02.11.2010 – 7.Tag: In der Küche wird am morgen gefrühstückt. Von unserer Inkaburg geht es nun zum Latacunga Markt  –  ein farbenfroher Obst – und Gemüsemarkt, auf dem auch Haushaltsgeräte angeboten werden.  Wir können mehrere Obstsorten probieren, diese Vielfalt wird uns fehlen. Ich „versuche“ mich an einem Alfalfasaft, er  schmeckt sehr nach Gras. Nach dem Marktbesuch fahren wir zur Hosteria La Cienega zum Mittagessen. Als Nachtisch gibt es das traditionelle Colada Morada und Guaguas de pan (Glühweinähnliches Getränk und Brot in Kindergestalt.) 

03.11.2010 – 8. Tag:  Nach dem Frühstück verlassen wir Quito in Richtung Galapagos Inseln, aber das ist eine andere Geschichte.
Ach übrigens, 2 Wochen nach unserer Reise brach der Vulkan Tungurahua wieder aus. Laut unseres Reiseleiters Richard Hoffmann war der Ausbruch nicht so stark, er hat mir ein Foto des Ausbruchs geschickt, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.



News über den Ausbruch lesen Sie unter dem folgenden Link:

Die Fotos unserer Reise finden Sie in meinem Fotoalbum: 

http://bit.ly/Ecuador2010
 
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag
© Constanze Hoffmann

1 Kommentar:

  1. Der Vulkan Tungurahua kommt nicht zur Ruhe, neben glühendem Gestein schleuderte er auch eine vier Kilometer hohe Aschewolke in die Luft.
    http://www.stern.de/panorama/vulkanausbruch-in-ecuador-armee-evakuiert-110-familien-1882472.html

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